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Ist es ungesund feuchte Wäsche in der Wohnung zu trocknen?

Wäsche in Wohnung trocknen – einfach nur ungesund?

wäsche trocknen wohnungViele Menschen müssen in ihrer Wohnung die Wäsche trocknen, weil sie keine andere Möglichkeit haben. Allerdings gilt dies als schlecht für die Zimmer, da dies die Schimmelbildung fördert. Die Feuchtigkeit, die von der Wäsche abgegeben wird, gelangt in die Raumluft und setzt sich dann häufig in den Wänden ab. Dadurch werden Feuchtigkeitsschäden und Schimmel gefördert. Aus diesem Grund gilt das Wäsche in Wohnung trocknen im Allgemeinen als ungesund. Nicht selten haben Menschen auch eine Allergie gegen Schimmelsporen. Das Tückische an diesen Sporen ist allerdings, dass sie nicht sichtbar sind. Sie befinden sich in der Luft und gelangen besonders in den Wohnräumen schnell in die Atemwege.

Nicht die feuchte Wäsche ist ungesund, sondern die hohe relative Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmelbildung führen!

Aber welche Alternativen gibt es dann für die Menschen, die die Wäsche in den Wohnräumen trocknen müssen? In den meisten Fällen nutzen diese Personen einen Trockner. Aber auch das ist nicht immer möglich. Es muss ein Aufstellort gesucht werden. Zudem verursacht ein solches Gerät Kosten. Dies gilt nicht nur für die Anschaffung, sondern auch für die Folgekosten. Ein Wäschetrockner benötigt immer Strom, um in Gebrauch genommen zu werden. Dieser kostet Geld und zudem wird der Trockner im Lauf der Jahre ersetzt werden müssen, damit er auch später noch effizient arbeitet.

Welche Zimmer sollen für die Trocknung genutzt werden?

Es gibt keine pauschale Antwort auf die Frage, welche Zimmer genutzt werden sollen, denn generell gilt Wäsche in Wohnung trocknen als ungesund aufgrund der oben genannten Problematik. Aus diesem Grund ist es kaum möglich, einen idealen Raum zu benennen. Das Badezimmer ist im Allgemeinen bereits die Hochburg für die Feuchtigkeit in der Wohnung. Auch die Küche wird täglich mit Luftfeuchtigkeit belastet.

Die Schlaf- und Wohnräume in einer Wohnung gelten im Allgemeinen als trockener im Vergleich zu den anderen beiden Räumen. Allerdings ist es nicht immer sinnvoll, diese mit der zusätzlichen Feuchtigkeit durch die zu trocknende Wäsche zu belasten. Wichtiger ist es also, die Zimmer von dieser zusätzlichen feuchten Luft zu befreien. Wenn Menschen die „Wäsche in Wohnung trocknen“ für sich als Option nutzen müssen, dann sollten sie Vorkehrungen treffen, damit dieser Vorgang nicht zu ungesund für die Bewohner wird.

Welche Möglichkeiten gibt es für Wäsche in Wohnung trocknen?

Damit die Luft im Zimmer nicht ungesund hoch belastet wird, ist es sinnvoll, wenn ein Luftentfeuchter eingesetzt wird. Dies gilt generell, besonders aber, wenn die Wäsche in der Wohnung getrocknet werden muss. In diesem Fall ist ein elektrischer Luftentfeuchter in der Regel effektiver als ein Modell, das nur auf der Basis eines Granulats arbeitet. Das elektrische Gerät verfügt über einen integrierten Wassertank, in dem die gewonnene Feuchtigkeit gesammelt wird. Er lässt sich regelmäßig entleeren. Zudem verfügen die meisten dieser Modelle über eine Leuchte, die anzeigt, dass der Behälter geleert werden muss. Diese Modelle haben oft auch eine extra Wäschetrocknungs-Funktion.

 

Da die Wäsche einen hohen Feuchtigkeitsgehalt an die Raumluft abgibt, können die anderen Geräte hier leider weniger ausrichten. Das Granulat würde sich viel zu schnell vollsaugen und müsste immer wieder getrocknet oder ausgewechselt werden. Schnell entstehen hier Probleme, denn es müsste immer ein Nachfüllpack für das Material vorhanden sein. Wenn das Granulat getrocknet werden muss, dann wäre es sinnvoll, wenn mehrere Entfeuchter aufgestellt werden, um den stetigen Bedarf zu decken. Aus diesem Grund greifen viele Haushalte zu der mit Strom betriebenen Variante.