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Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer – Wie hoch sollte sie sein?

Welche Bedeutung die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer hat

luftfeuchtigkeit schlafzimmerVielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie wichtig das Raumklima für einen gesunden Schlaf hat. Dieser Bedeutung sollten sie sich aber bewusst sein, denn immerhin verbringen die meisten Personen zwischen sechs und zehn Stunden in ihrem Schlafzimmer. Hierbei stehen die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit in einem engen Verhältnis zueinander. Die Wechselwirkung zwischen diesen beiden Faktoren hat eine wichtige Funktion für die individuelle Gesundheit.

Die relative Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer sollte beim Schlafengehen ca. 45 Prozent betragen, die sie nachts unter Umsänden ansteigt, wenn nicht gelüftet wird.

Mit einem Hygrometer ist es möglich, diese beiden Komponenten zu beobachten. Der Luftfeuchtigkeitsmesser ist das Gerät, das es den Menschen ermöglicht, gezielt Einfluss auf den Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft oder die Temperatur zu nehmen. Eine hohe Temperatur sorgt für nächtliches Schwitzen und eine schlechtere Sauerstoffaufnahme. Niedrige Temperaturen hingegen bewirken, dass der Mensch seine Müdigkeit überwindet und dass das Einschlafen unnötig erschwert wird.

Welche Werte sind im Schlafzimmer ideal?

Als ideale Raumtemperatur gilt ein Wert zwischen 15 und 18 Grad Celsius im Schlafzimmer. Dieser ist im Sommer und im Winter konstant. In den Schlafräumen von Kindern oder auch Babys wäre dieser Bereich mitunter zu kühl. Hier darf die Temperatur ein wenig höher ausfallen, damit Unterkühlungen bestmöglich vermieden werden. Im Winter kann es Erwachsenen helfen, wenn sie die Heizung ein wenig herunter drehen. Sollte es ihnen zu kühl erscheinen, können sie zu einer wärmeren Decke greifen. Im Sommer wird üblicherweise nicht geheizt. In dieser Jahreszeit sollte zu einer dünnen Decke gegriffen werden.

Die Luftfeuchtigkeit sollte ebenso im Blick behalten werden. Ist die Raumluft zu trocken, so wirkt sich dies beispielsweise negativ auf die Haut aus. Aber auch die Augen und die Atemwege reagieren mitunter heftig auf eine Raumluft, in der der Feuchtigkeitsanteil zu niedrig ist. Interessant ist auch, dass die Holzfußböden oder Möbel aus Holz Schäden von einer zu trockenen Luft nehmen können.

Welche Auswirkungen hat eine zu hohe Luftfeuchtigkeit?

Auch ein zu hoher Anteil an Feuchtigkeit in der Raumluft kann sich ungünstig auswirken. So begünstigt dieser Umstand beispielsweise die Schimmelbildung in den Räumen, was man z.B. mit einem Raumtrockner unterbinden kann. Schimmel im Schlafzimmer beispielsweise ist ohnehin gesundheitsschädlich. Haben die Menschen dann möglicherweise noch eine Allergie gegen Schimmelsporen, kann der Schlaf in diesem Raum erhebliche Konsequenzen mit sich bringen – auch wenn dies nur ein kurzfristiger Aufenthalt von einer Nacht wäre. Langfristig kann der Schimmel immer zu Atemwegserkrankungen führen, die sich auch in einem chronischen Asthma äußern können.

Milben sind für viele Menschen ein Graus. Aber auch Sie fühlen sich in Räumen wohl, in denen eine zu hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Befindet sich viel Wasserdampf in der Raumluft, so kann dies eine negative Auswirkung auf den natürlichen Kühlmechanismus des Menschen haben. Das Schwitzen wird beeinflusst, was Auswirkungen auf das Körperklima hat. Empfohlen wird oft ein Feuchtigkeitsgehalt zwischen 40 und 60 Prozent. Auch wenn dies nicht falsch ist, so wird dabei nicht berücksichtigt, dass das Ausatmen und Schwitzen diesen Wert zusätzlich erhöhen, aus diesem Grund sollte der Feuchtigkeitsanteil beim Zubettgehen eher zwischen 40 und 45 Prozent liegen. Ein Luftentfeuchter kann auf diesen Wert noch einmal zusätzlich positiv Einfluss nehmen. Die Modelle sind als elektrische Variante erhältlich. Möglich ist aber auch, dass ein Behälter mit einem speziellen Granulat aufgestellt wird, das die Feuchtigkeit aufsaugt. Dieser macht keinen Lärm und man kann ruhig schlafen.